Institut für Medizingeschichte

Dr. Magaly Tornay

Projektleiterin

Telefon
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E-Mail
magaly.tornay@access.uzh.ch
Postadresse
Universität Bern
Institut für Medizingeschichte der Uni Bern
Bühlstrasse 26
3012 Bern
Präsenzzeiten
Auf Voranmeldung

Forschungsschwerpunkte

  • Geschichte des Wissens und der Medizin
  • Geschichte der Ethik
  • Geschichte psychotroper Stoffe, Medikamente und Drogen
  • Geschichte der Psychiatrie

Curriculum vitae

Magaly Tornay studierte Geschichte, spanische und deutsche Literatur an der Universität Zürich und wurde 2014 promoviert. Ihre Dissertation beschäftigte sich mit der Geschichte der halluzinogenen Drogen und psychoaktiven Medikamente in der Nachkriegszeit und erschien 2016 mit dem Titel „Zugriffe auf das Ich. Psychoaktive Stoffe und Personenkonzepte in der Schweiz, 1945 bis 1980“. Danach war sie Postdoc an der Professur für Technikgeschichte an der ETH Zürich, wo sie zu Konfigurationen der jüngsten Vergangenheit seit den 1980er-Jahren forschte.
Von 2016 bis 2019 arbeitete sie gemeinsam mit Marietta Meier und Mario König die Geschichte der klinischen Versuche von Roland Kuhn an der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen auf („Testfall Münsterlingen“, erscheint September 2019).
Im Frühlingssemester 2019 ist sie Research Fellow am Internationalen Forschungszentrum für Kulturwissenschaften IFK in Wien.
Lehrtätigkeit an der Universität Zürich; assoziiertes Mitglied Zentrum Geschichte des Wissens der Universität und ETH Zürich.

Publikationen (Auswahl)

  • „Wechselwirkungen und Grenzziehungen zwischen halluzinogenen Drogen und psychoaktiven Medikamenten in der Nachkriegszeit“, in: Robert Feustel, Henning Schmidt-Semisch, Ulrich Bröckling (Hg.), Handbuch Drogen in sozial- und kulturwissenschaftlicher Perspektive, Wiesbaden 2019, S. 93–104
  • gem. mit David Gugerli, „Das Zeitalter der Konfigurationen, 1980 bis 2010. Ein Beitrag zur zeithistorischen Debatte“, in: Historische Anthropologie 2018/2, S. 224–244
  • Zugriffe auf das Ich. Psychoaktive Stoffe und Personenkonzepte in der Schweiz, 1945 bis 1980, Tübingen 2016.